Turnierreifeprüfung

11 März 2016
ÄNDERUNG AB 2016:
Ab sofort müssen die Fechtpässe im Vorfeld bei Herbert Antons (Herbert.Antons@gmx.de) vereinsweise bestellt werden.

Der Deutsche Fechter-Bund wünscht es ebenfalls, dass die Prüflinge VOR der Prüfung ein ärztliches Attest in den neuen Fechtpass eintragen lassen. Bei der Prüfung wird der Pass eingesammelt und an den VP Lehrwesen oder VP Sport zum unterschreiben und abstempeln geschickt! Danach wird der Pass zugeschickt.

Für alle Anfänger im Fechtsport ist unabhängig vom Alter die erfolgreiche Absolvierung der Turnierreifeprüfung die unumgängliche Voraussetzung, um auf Turnieren starten zu können. Mit erfolgreicher Turnierreifeprüfung wird der Fechtpass erworben, der sowohl beim Start bei allen amtlichen als auch bei allen Breitensport-Turnieren, die in keine besondere Wertung eingehen, stets immer vorgelegt werden muss. Im Fechtpass erkennt der Fechter die Kenntnisnahme des FIE-Reglements und die Haftung bei Gerichtsbarkeitsfällen an. Um diese Kenntnisnahme sicherzustellen ist die erfolgreiche Absolvierung der Turnierreifeprüfung erforderlich.

Verfahren
Die Abnahme der Turnierreifeprüfung erfolgt durch die Gruppenfechtwarte im Rheinischen Fechter-Bund, von denen 4 Personen für ihre jeweilige Gruppe von Vereinen (Gruppe, Nord, Süd, Ost und West) satzungsmäßig auf dem Rheinischen Fechtertag gewählt werden. Jeder Verein ist einer dieser vier Gruppen zugeordnet (siehe "Vereine").

Die Gruppenfechtwarte führen je nach Nachfrage die Turnierreifeprüfung entweder innerhalb ihrer eigenen Vereinsgruppe oder zentral für alle Vereine durch. Termin und Ort werden jeweils immer auf der Seite "Lehrgangstermine" und im Download-Bereich auf dieser Webseite bekannt gegeben und die Ausschreibung zum Download bereitgestellt. Wenn innerhalb eines längeren Zeitraums kein Termin vorhanden ist, wenden Sie sich bitte an den für Ihren Verein zuständigen Gruppenfechtwart. Sobald die Anfänger in ihren Vereinen ausreichend vorbereitet wurden, sind die Anfänger bei den Gruppenfechtwarten bei deren offiziell ausgeschriebenen Prüfungen anzumelden.

Es wird empfohlen die Prüflinge bereits vor Ablegung der Prüfung im Online-Service-Portal des DFB zu registrieren, spätestens aber bei bestandener Turnierreifeprüfung. Das dazu nötige Kennwort liegt den Vereinsverantwortlichen vor. Fechter, die nicht in dieser Datenbank registriert sind, können auf Turnieren nicht starten.

Inhalte
Seit der Saison 2015/16 sind Prüfungs- inhalte und verfahren bundesweit einheitlich geregelt. Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Hierzu stellt der Deutsche Fechter-Bund folgende Materialien bereit:

Theoretischer Teil:



Praktischer Teil:



Richtlinien zur Turnierreifeprüfung



Vorbereitung

Neben den oben bereit gestellten Materialien vom Deutschen Fechter-Bund stellt der Rheinische Fechter-Bund sein eigenes Handbuch für die Vorbereitung zur Verfügung. Diejenigen Anfänger, die das bereit gestellte Handbuch sorgfältig durchgearbeitet haben und inhaltlich beherrschen sowie die Paraden im Gefecht sauber zeigen und anwenden können, werden perfekt für die Prüfung vorbereitet sein. In diesem Handbuch wird außerdem das Ausfüllen von Rundentableaus und die Handzeichen der Kampfrichter dargestellt, die mit zur fechterischen Grundausbildung gehören und durch die oben bereit gestellten Materialien geprüft werden.



Hinweis zum Ausdrucken des Handbuchs:
Die Seiten des Handbuches sind so bereitgestellt, dass man hintereinander alle Vorder- und dann dann alle Rückseiten bedrucken kann. Die Seiten 1-17 des PDF-Dokumentes sind Vorderseiten und die Seiten 18-34 sind Rückseiten. Dabei ist zu beachten, dass die erste Seite die Seite 34 als Rückseite hat, die zweite Seite die Seite 33 als Rückseite hat, usw bis zur Mitte (Seite 17 hat dann Seite 18 als Rückseite). Zum schnellen Ausdrucken wird empfohlen, erst die Seiten 1-17 am Stück auszudrucken. Danach die Seiten so wieder in den Drucker legen, dass die Rückseite von Seite 17 oben liegt (also als erstes bedruckt wird) und die Seite 1 unten. Dann kann man die Rückseiten (Seiten 18-34 des PDF-Dokumentes) am Stück auf die anderen Seiten draufdrucken, sodass die richtigen Vorderseiten die richtigen Rückseiten haben. Vorher wird empfohlen, am eigenen Drucker ein paar Seiten als Probe auszuprobieren, da das Ausspucken und das richtige "wieder herreinlegen" von der Ausrichtung der Seiten bei jedem Drucker unterschiedlich erfolgt und es daher auch keine Beschreibung gibt, die sich auf alle Drucker anwenden lässt. Wenn das Handbuch fertig ausgedruckt ist, kann man die Seiten in der Mitte falten und so zu einem richtigen Handbuch zusammenlegen.