Fechten - bis ins hohe Alter

28 Juni 2016
Es ist fast nie zu spät mit dem Fechten zu beginnen und man ist nie alt genug, damit aufzuhören, solange man sich jung fühlt. Gerade der Fechtsport eignet sich, lange fit zu bleiben, er ist Herausforderung auf koordinativer und geistiger Ebene. In vielen unserer rheinischen Vereine treffen wir Fechterinnen und Fechter, die weit über 70 Jahre, ja sogar über 80 Jahre alt sind. Für alle gilt: warum sollte man sein Leben nicht so fortsetzen, wie man es bislang geführt hat?

Das offizielle Seniorenalter beginnt beim DFB mit dem vierzigsten Lebensjahr in allen drei Waffengattungen und ist auf Wettkämpfen in vier Altersdekaden aufgeteilt, damit ein Vergleich möglichst unter Gleichaltrigen stattfindet. Für sämtliche Seniorenjahrgänge finden in großer Zahl nationale und internationale Seniorenturniere, sowie Deutsche-, Europa- und Weltmeisterschaften statt, auf denen selbst Spätberufene, Wiedereinsteiger oder „Alte Hasen“ sich der Konkurrenz stellen können.

Fechten hält fit und aktiv, denn wer es schafft, regelmäßig und ausreichend zu trainieren, der wird in vielerlei Hinsicht profitieren. Regelmäßiges und gezieltes Training kann Senioren außerdem helfen, lange selbständig zu bleiben. Gleichzeitig kann man sich mit einer sportlichen Leistung, dem Gewinn eines Turnieres oder auch nur Teilnahme an einer Meisterschaft, die eigene Vitalität und Lebendigkeit bestätigen.

Unsere Fechtvereine im Rheinischen Fechterbund freuen sich auf jeden, gleich welchen Alters, ob Anfänger oder Wiedereinsteiger oder Spätberufener, alle sind gern gesehen, denn ...

Fechten - bis ins hohe Alter- hält fit!

Jürgen Scholz, Seniorenbeauftragter des Rheinischen Fechterbundes